Kultur ­ ein Schwerpunkt in Oevenum

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Ländliche Dorfkultur hatte in Oevenum schon immer einen großen Stellenwert. So gibt es neben der freiwilligen Feuerwehr bereits seit 1882 eine Jugendfeuerwehr – soweit bekannt, die älteste der Welt. Alte Traditionen wurden erhalten oder von den jungen Oevenumern wiederbelebt. Dazu gehören das

Durchgeführt werden diese Aktionen von den Nachbarn oder den Hualavjonken (unverheirateten, konfirmierten, jungen Männern). Trachtengruppe, Laienspiel, Dorfmarkt und Maibaumfest gehören ebenso zum kulturellen Dorfleben. Verwurzelt in alten Traditionen, sind die Oevenumer selbstbewußt, offen und tolerant. So ist es wohl verständlich, daß sich hier neben Kunsthandwerkern auch Künstler wohlfühlen.

Mitten im Dorf, Buurnstraat 40, lebte der zuletzt abstrakt arbeitende Maler und Bildhauer Karl Tüttelmann mit seiner Frau Helga, die auch nach seinem Tode 1988 dort weiterhin seine Arbeiten zeigt. (Voranmeldung unter 04681/2587).

Am Dorfeingang Wollackerum 3, lebt Julius Abildgaard-Hansen, der bekannt wurde durch seine ungewöhnlichen Bildlackierungen auf Autos. Seine in Acryl gemalten Bilder entführen den Betrachter in phantastische Innen- und Traumwelten. Petra Stölten arbeitet bereits seit 1977 als freischaffende Künstlerin im Töpperhüs in der Dörpstrat 21, in der sie handgetöpferte Keramiken nach eigenen Entwürfen anbietet. Sie versteht es auch ausgefallene Kundenwünsche und Ideen umzusetzen und ihnen eine Form zu geben.

Kamil und Birgit Yigit gründeten gemeinsam mit dem Künstlerehepaar Schröder-von Frihling den Kulturtreff "Am Friesental" – eine Veranstaltungsreihe mit Kleinkunst von Klassik bis Jazz, Theater, Liederabenden und Lesungen und mehr. Der Oevenumer Kulturtreff hat sich in kürzester Zeit zu einem festen kulturellen Bestandteil auf dieser Insel entwickelt.



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